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Geschichte ist die Beziehung, die Analyse, die Relativierung von vergangenen Ereignissen. Sie ermöglicht es auch - oder sollte es zumindest ermöglichen -, den Kontext zu verstehen, in dem sich die gegenwärtige Welt entwickelt. Dieser Kontext ist das Ergebnis einer Kaskade von Fakten und Ereignissen mit ihren Konsequenzen. Die vergangenen Fakten, die uns interessieren sollten, sind sowohl die von gestern als auch die von vorgestern oder von vor langer Zeit. Aber diese Kaskaden folgen (wie Wasserfälle in der Natur) einem Verlauf, der manchmal von Stößen, wenn nicht gar vom unaufhaltsamen Fluss der Zeit (bzw. der Wirkung der Schwerkraft) geprägt ist; es ist das Studium dieser Verlaufsänderungen, das interessant ist.

Unter den alten Griechen war Clio die Muse der Geschichte; sie sang über die Vergangenheit von Menschen und Städten und verherrlichte ihre Leistungen. Diese Anrufung und diese exklusive Darstellung der erfolgreichen Leistungen hat sich vor allem im 19. Jahrhundert mit dem Aufkommen des Nationalismus und dann bis in die jüngste Zeit hinein lange Zeit gehalten: Diese Mischung aus gesicherten Tatsachen und fast mythologischen Verklärungen gibt eine einseitige und damit unvollständige Sicht auf die Geschichte eines Landes. Seit dem 20. Jahrhundert besteht das Ziel darin, eine bessere Perspektive auf die Fakten im Kontext der Zeit zu erhalten, in der sie stattgefunden haben; dies hat zu einer Relativierung der so genannten Exploits, einer Analyse der Einflüsse des Kontextes und einer objektiveren Darstellung der Folgen geführt.

[Source] Cet ouvrage qui vient de paraître est le fruit d’un colloque organisé en 2018 sur le renseignement dans les pays neutres sous l’égide de l’Association Suisse d’Histoire et de Sciences Militaires. Il aborde une question d’actualité particulièrement sensible, celle des pratiques de l’espionnage dans les pays neutres, et plus particulièrement en Suisse.

Im Nachgang zum Fichen-Skandal gerät auch das bis dahin geheime Projekt 26 (P-26) ins Schlaglicht der Medien. Es handelt sich dabei um eine Kaderorganisation zur Vorbereitung des Widerstandes im Besetzungsfall. Als die Organisation 1990 enttarnt und aufgelöst wird, ist sie noch immer im Aufbau und umfasst rund 300 Mitglieder.

Lors de la dernière assemblée générale de l'ASHSM, le commandant de corps (à D) Dominique Andrey a été élu à la présidence de l'association.

Le colloque 2018 de l'ASHSM a eu lieu à Genève, dans les locaux du Centre de politique de sécurié (GCSP) les 19 et 20 octobre. Plus de 60 participants, venus de Suisse ou de l'étranger, ont écouté les seize communications. Tant les organisateurs, le Dr Christiohe Vuillemier et le colonel Christian Bühlmann, que les conférenciers et les participants ont apprécié la qualité des intervenant, la pertinence du programme et la perfection de l'accueil et des services. Les actes de ce colloques seront publiés prochainement.

L'assemblée générale ordinaire de l'ASHSM a eu lieu le 26 mai 2018 au Musée Gutenberg à Fribourg.

ARES 3 wurde von Dr Bruno Lezzi in der NZZ besprochen.

Ein kürzlich veröffentlichter Sammelband bietet nun die Möglichkeit, sich wieder an die Gedankengebäude profilierter Persönlichkeiten zu erinnern, die einem breiten Publikum aber kaum mehr bekannt sind.

Der vom Militärhistoriker Michael M. Olsansky sorgfältig editierte Band regt insofern zum Nachdenken an, als er zeigt, mit welcher Tiefenschärfe Armeebelange früher bearbeitet wurden. Gerade in einer Zeit, in der organisatorische Feinmechanik strategisches Denken zu verdrängen droht, öffnet die Lektüre anregende Perspektiven.

 

 

Nouvelle publication du colonel Olivier Lahaie sur la guerre secrète en Suisse 1914-1918.

Neue Publikation mit einem Vorwort durch unserem Vize-Präsident, Prof. Dr. Rudolf Jaun