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Cet ouvrage, issu du colloque de Genève 2018 de l’ASHSM, porte sur plusieurs thématiques méconnues, comme le développement de l’espionnage allemand sur le sol de la Confédération après la première Guerre mondiale, l’existence des services de renseignement polonais en suisse pendant la seconde Guerre mondiale, le fonctionnement des services de renseignement
helvétique au cours de ce conflit, ou l’activité des services secrets étrangers en Suisse durant la Guerre froide.


Heutzutage ist die Figur des Léon Galleys vor allem im Fachkreis des historischen Europäischen Kampfsports bekannt, in dem sein Manuskript über das Säbel-, Bajonett- und Stockfechten – veröffentlicht im Jahre 1877 – einen zweiten Wind bekommen hat. Das vorrangige Ziel dieser Arbeit war es, jedem jungen Turner oder angehenden Offizier zu ermöglichen, das Militärfechten zu lernen (das normalerweise nur in Offiziersschulen unterrichtet wurde) ohne auf einen Fechtmeister zurückgreifen zu müssen. Heute ist das Manuskript ein wertvoller Zeuge für das Verständnis einer in Vergessenheit geratenen Fechtdisziplin. Die Veröffentlichung eines Fechthandbuchs ist jedoch nur eine Leistung in der aussergewöhnlichen Karriere des Freiburger Fechtmeisters.

Feuerkraft und Beweglichkeit sind die wichtigsten Faktoren im Krieg. Seit ihrer Erfindung galten die »Tanks« als Königsweg zu diesem Ziel.

Der Corvisier-Preis wird jährlich von der Internationalen Kommission für Militärgeschichte ICMH - der Institution, in der die SVMM die Schweiz vertritt - mit dem Ziel der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses verliehen; er prämiert Dissertationen in Militärgeschichte.
Die Ausgabe 2020 war auf einem ausgezeichneten Niveau. Sechzehn Kandidaten aus sieben Ländern wurden vorgestellt. Und es war unser Mitbürger und SVMM-Mitglied Dr. Marcel Berni, der den Preis nach einer gründlichen Prüfung durch die internationale Jury gewann. Der Vorstand SVMM gratuliert ihm von ganzem Herzen.

En janvier 1916 la presse suisse révèle que les colonels Egli et von Wattenwyl, respectivement sous-chef de l’état-major et chef du service de renseignement de l’armée, ont transmis aux attachés militaires allemand et austro-hongrois le Bulletin journalier d’informations de l’État-major général.
Cette affaire conduira à un procès et agitera l’opinion publique et le monde politique durant plusieurs mois. Le cryptologue lausannois André Langie, déclencheur de l’affaire, avait découvert que certains télégrammes de l’attaché allemand se référaient à l’État-major général comme source de ses informations.

L’auteur poursuit l’étude et la mise en valeur des archives familiales. Il présente dans cet opuscule l’histoire d’un régiment au service de la France. Comme toujours, la lecture en est vivante et intéressante.

Der städtische Waffenbesitz steht im Zentrum von Regula Schmids Beitrag. Sie betont, dass die Besitzer der Waffen – Männer, Frauen und Kinder – nicht identisch mit den Nutzern waren: Der Einsatz von Waffen war ausschließlich Männern vorbehalten. Der Besitz dieser Objekte im Haushalt verortete den Bürger im rechtlichen, sozialen und politischen Gefüge der Stadt: In den armen Haushalten waren die Waffen häufig unvollständig oder gar unbrauchbar; bei den führenden Familien standen sie hingegen vollständig und gut gepflegt zum Einsatz bereit. Im Kriegsfall wurden diese individuellen Ausrüstungsteile durch Waffen ergänzt, die kommunale Sammlungen zur Verfügung stellten. So zeigt Schmid Waffen als Indikatoren für den Wandel gesellschaftlicher Verhältnisse, die eine männlich dominierte Kriegergesellschaft entstehen lassen. In diesem Beitrag wird deutlich, dass selbst im Militärwesen,zu dem es eine so reiche Überlieferung an Gegenständen gibt, längst nicht alle Objekte überlebt haben, die für die Studie eines bestimmten geograpischen Raumes nötig wären, sondern schlussendlich Texte zentrale Quellen sind, die herangezogen werden müssen.

Ulrich Wille war während des Ersten Weltkriegs nicht nur ein strenger General, sondern auch Gnadenherr der Militärjustiz. Über die ganze Kriegsdauer hinweg legten über 3500 im Militärdienst Verurteilte dem General ihr Leben und die Deliktumstände dar und baten um Gnade und Freilassung. Ihre Gesuche zeigen, wie es um die einfache Bevölkerung in den Jahren 1914 bis 1918 stand: Ehefrauen, die um Entlassung ihrer Ehemänner baten, damit sie wieder den Hof bestellen konnten; Wehrmänner, die ihre Ehre wiederherstellen möchten. Das Buch zeigt aber auch ein ganz anderes Bild von Ulrich Wille: das eines hochemotionalen Menschen, der Mitgefühl für die Sorgen und Nöte seiner Soldaten hatte.

 

Die Geschichte der Schweizer Armee wird von einer Vielzahl von Fassetten geprägt.
Kaum ein anderes europäisches Land war in den letzten beiden Jahrhunderten so wenig mit Krieg, aber so viel mit seinem Militär beschäftigt wie die Schweiz. Nicht von ungefähr heißt es deshalb manchmal, die Schweiz habe keine Armee, sondern sie sei eine Armee.

Das Ergebnis ist überraschend, eindeutig, wichtig und wert beachtet zu werden. Die vorliegenden Studien zum «Tod des Reformators» und zu «Zwinglis Waffen» sind ein militär- und waffenhistorischer Beitrag zum «Zwinglijahr 2019» der Gesellschaft für militärhistorische Studienreisen (GMS). Sie zeigen auf, dass erst möglichst viele wissenschaftliche Betrachtungsweisenein Gedenkjahr zur bereichernden Chance der Besinnung machen. Dazu gehört auch die Militärgeschichte.

Le Valais doit beaucoup à Berne. A commencer par son intervention décisive lors de la bataille de la Planta (1475), puis à l’occasion de l’occupation des terres savoyardes jusqu’à Saint-Maurice en 1476, et notamment lors de son extension territoriale jusqu’au Léman en 1536. Les VII Dizains le lui rendirent bien puisqu’ils assurèrent la flanc-garde bernoise lors des batailles de Grandson et de Morat contre Charles le Téméraire en empêchant tout afflux de troupes en provenance de la Lombardie et en envoyant un contingent pour la défense de Morat. En 1536, ils offrirent aux Bernois non seulement la même flanc-garde mais encore une caution diplomatique face aux réserves des cantons catholiques.

Michael Olsansky (Hrsg) - Am Rande des Sturms: Das Schweizer Militär im Ersten Weltkrieg / En marge de la tempête : les forces armées suissses pendant la Première Guerre mondiale mondiale

Konfliktbeladen zeigt sich die Geschichte des Militärs im Ersten Weltkrieg – auch wenn die Schweiz nicht aktiv am Krieg teilgenommen hat. Nicht minder kontrovers war der Stoff für geschichtspolitische Kontroversen. Sei es die personell schillernde Armeeführung, sei es die Disziplinierung der Wehrmänner durch Offiziere und Militärjustiz, seien es die Ordnungsdiensteinsätze der Armee im Innern.

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  • Serie ARES 5 - Christophe Vuilleumier (sous la direction de), Le renseignement dans les pays neutres - Á paraître

    Cet ouvrage, issu du colloque de Genève 2018 de l’ASHSM, porte sur plusieurs thématiques méconnues, comme le développement de l’espionnage allemand sur le sol de la Confédération après la première Guerre mondiale, l’existence des services de renseignement polonais en suisse pendant la seconde Guerre mondiale, le fonctionnement des services de renseignement
    helvétique au cours de ce conflit, ou l’activité des services secrets étrangers en Suisse durant la Guerre froide.

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  • Serie ARES 4 - Michael Olsansky - Am Rande des Sturms: / En marge de la tempête

    Michael Olsansky (Hrsg) - Am Rande des Sturms: Das Schweizer Militär im Ersten Weltkrieg / En marge de la tempête : les forces armées suissses pendant la Première Guerre mondiale mondiale

    Konfliktbeladen zeigt sich die Geschichte des Militärs im Ersten Weltkrieg – auch wenn die Schweiz nicht aktiv am Krieg teilgenommen hat. Nicht minder kontrovers war der Stoff für geschichtspolitische Kontroversen. Sei es die personell schillernde Armeeführung, sei es die Disziplinierung der Wehrmänner durch Offiziere und Militärjustiz, seien es die Ordnungsdiensteinsätze der Armee im Innern.

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  • Serie ARES 3 - Michael Olsansky - Militärisches Denken in der Schweiz im 20. Jahrhundert / La pensée militaire suisse au 20e siècle

    Michael Olsansky (Hrsg) - Militärisches Denken in der Schweiz im 20. Jahrhundert La pensée militaire suisse au 20e siècle

    Obwohl die Schweiz im 20. Jahrhundert als Staat nicht direkt in kriegerische Aktivitäten involviert war, zeigte sich die «pensée militaire» – die intellektuelle und konzeptionelle Auseinandersetzung mit dem Militär und dessen Interaktion mit Krieg, Politik und Gesellschaft – ausgeprägt und reichhaltig.

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  • Serie ARES 2 - Rudolf Jaun et al (2015) - An der Front und hinter der Front / Au front et à l'arrière

    Rudolf Jaun, Michael Olsansky, Sandrine Picaud-Monnerat - An der Front und hinter der Front / Au front et à l'arrière : Der Erste Weltkrieg und seine Gefechtsfelder / La Première Guerre mondiale et ses champs de bataille

    Der Erste Weltkrieg zog alle Weltmächte in seinen Bann. An der Gefechtsfront und an den Heimfronten unternahmen die Kriegsmächte unvergleichliche Anstrengungen. Mit vielfach erhöhter Produktion und umfassender Mobilisation versuchten sie, den Erfolg an der Gefechtsfront zu erzwingen. Dies führte zu einem Wandel der Streitkräfte und der Kampfführung, aber auch zu einer Totalisierung der Kriegsführung unter Einbezug ganzer nationaler Gesellschaften und ihrer Kultur.

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  • Serie ARES 1 - David Rieder, Rudolf Jaun - Schweizer Rüstung / L'armement suisse (2013)

    David Rieder, Rudolf Jaun - Schweizer Rüstung / L'armement suisse Politik, Beschaffungen und Industrie im 20. Jahrhundert / Politique, aquisitions et productions au XXe siècle

    Die Rüstungsbedürfnisse und -beschaffungen der Schweizer Armee bewegen sich in einem Spannungsfeld von Politik, Gesellschaft und Technologie. Mediale Aufmerksamkeit und politische Kontroversen waren und sind ihnen somit stets gewiss.

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