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Gelesen in der «Allgemeine Schweizerische Militärzeitung», Nr. 6/7 von Juni/Juli 1950, S.385 ff.

... wo wir die Ansätze einer Reform sehen können, die erst viel später kommen wird!

DAMALS - Gelesen in der « Revue militaire suisse », von Februar 1921, S.65 ff.

.. wo die Lehren aus dem Ersten Weltkrieg nicht besonders zukunftsweisend sind!

Nebst unseren Grundtätigkeiten im Bereich der eigenen oder von uns unterstützten militärhistorischen Forschungsarbeiten und Publikationen schlagen wir Ihnen folgende Aktivitäten vor:

Aktivität 

2021-2022

Tagung(en)

Solche thematischen Veranstaltungen ermöglichen, die Forschung zu fördern, unter Referenten und mit den Zuhörern zu interagieren, und neue Publikationen herauszugeben.

 

« Nichtschriftliche Quellen für die Militärgeschichte der Schweiz» Solothurn, 6.November 2021

 

 
  Informationen finden Sie unter der Rubrik "DEMNÄCHST".
   

Generalversammlung

Nebst dem statutarischen Teilund dem jährlichenVereinstreffen wollen wir die oft wenig bekannten Aspekte unserer Geschichte und unseres historischen Erbes entdecken.

 

Mai-Juni 2022… oder später

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« Café historique »

Es geht darum, Zeitzeugen oder sogar Akteure wichtiger Perioden unserer jüngsten Militärgeschichte zu begegnen und Gedanken auszutauschen («Kaminfeuergespräch»), und somit Informationen aus erster Hand zu sammeln.

 

 

Datum folgt

Es sind drei Treffen vorgesehen, in Morges, Bern und Zürich. 

Informationen folgen zu gegebener Zeit

Vorträge

Wir versuchen, die Präsenz in der Schweiz oder die Verfügbarkeit von renommierten Historikern oder Persönlichkeiten zu nutzen, um eine besondere Sichtweise auf die Militärgeschichte zu erhalten.

 

 

Fallweise

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Die Internationale Kommission für Militärgeschichte ICMH hat ihren 46. Kongress vom 29. August bis 3. September 2021 in Athen abgehalten. Die Schweiz war durch eine Delegation der SVMM vertreten, da unsere Vereinigung die Nationale Kommission für Militärgeschichte bildet.

... wo Anerkennung, Lehre und Weisungen mit einer Dosis Patriotismus und einem Hauch von Paternalismus gemischt werden!

Rudolf Jaun, emeritierter Professor für Geschichte der Neuzeit und Militärgeschichte an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich sowie Leiter des Department of Military History an der Militärakademie an der ETH Zürich bis 2012 schliesst mit der "Geschichte der Schweizer Armee vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart" eine Lücke. Das brillant geschriebene und sorgfältig bebilderte Buch ist die erste umfassende Darstellung der Armee des Kleinstaates im Herzen Europas, der sich – umgeben von Grossmächten – mit seiner Armee mit begrenzten personellen und finanziellen Mitteln über die Jahrhunderte gegen aktuelle und auch imaginäre Bedrohungen zu wehren hatte.

Die Schweiz hat mehr als 800 Museen. Etwa zehn sind spezifisch der Militärgeschichte gewidmet und etwa vierzig enthalten Räume, in denen Waffen ausgestellt sind oder andere Bereiche, die für militärische Zwecke reserviert sind. Diese Darstellungen konzentrieren sich sehr häufig auf die Zeit vor dem Ende des Ancien Régime oder jedenfalls vor der Mitte des 19. Jahrhunderts. In der Schweiz gibt es mangels einer entsprechenden politischen Entscheidung und finanziellen Engagements des Bundes kein nationales Militärmuseum, ähnlich dem Musée de l'Armée in Paris oder Brüssel. Kulturkreise und auch die Verlagswelt tun sich schwer damit, Militärgeschichte und damit auch Militärmuseen als Teil der Kultur zu betrachten.

Geschichte ist die Beziehung, die Analyse, die Relativierung von vergangenen Ereignissen. Sie ermöglicht es auch - oder sollte es zumindest ermöglichen -, den Kontext zu verstehen, in dem sich die gegenwärtige Welt entwickelt. Dieser Kontext ist das Ergebnis einer Kaskade von Fakten und Ereignissen mit ihren Konsequenzen. Die vergangenen Fakten, die uns interessieren sollten, sind sowohl die von gestern als auch die von vorgestern oder von vor langer Zeit. Aber diese Kaskaden folgen (wie Wasserfälle in der Natur) einem Verlauf, der manchmal von Stößen, wenn nicht gar vom unaufhaltsamen Fluss der Zeit (bzw. der Wirkung der Schwerkraft) geprägt ist; es ist das Studium dieser Verlaufsänderungen, das interessant ist.

Unter den alten Griechen war Clio die Muse der Geschichte; sie sang über die Vergangenheit von Menschen und Städten und verherrlichte ihre Leistungen. Diese Anrufung und diese exklusive Darstellung der erfolgreichen Leistungen hat sich vor allem im 19. Jahrhundert mit dem Aufkommen des Nationalismus und dann bis in die jüngste Zeit hinein lange Zeit gehalten: Diese Mischung aus gesicherten Tatsachen und fast mythologischen Verklärungen gibt eine einseitige und damit unvollständige Sicht auf die Geschichte eines Landes. Seit dem 20. Jahrhundert besteht das Ziel darin, eine bessere Perspektive auf die Fakten im Kontext der Zeit zu erhalten, in der sie stattgefunden haben; dies hat zu einer Relativierung der so genannten Exploits, einer Analyse der Einflüsse des Kontextes und einer objektiveren Darstellung der Folgen geführt.

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