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Lea Moliterni Eberle: «Lassen Sie mein Leben nicht verloren gehen!» Begnadigungsgesuche an General Wille im Ersten Weltkrieg

 «Lassen Sie mein Leben nicht verloren gehen!» Begnadigungsgesuche an General Wille im Ersten Weltkrieg «Lassen Sie mein Leben nicht verloren gehen!» Begnadigungsgesuche an General Wille im Ersten Weltkrieg

Ulrich Wille war während des Ersten Weltkriegs nicht nur ein strenger General, sondern auch Gnadenherr der Militärjustiz. Über die ganze Kriegsdauer hinweg legten über 3500 im Militärdienst Verurteilte dem General ihr Leben und die Deliktumstände dar und baten um Gnade und Freilassung. Ihre Gesuche zeigen, wie es um die einfache Bevölkerung in den Jahren 1914 bis 1918 stand: Ehefrauen, die um Entlassung ihrer Ehemänner baten, damit sie wieder den Hof bestellen konnten; Wehrmänner, die ihre Ehre wiederherstellen möchten. Das Buch zeigt aber auch ein ganz anderes Bild von Ulrich Wille: das eines hochemotionalen Menschen, der Mitgefühl für die Sorgen und Nöte seiner Soldaten hatte.

Details

Abbildungen: 49 

Seitenanzahl: 488 

Format: 15.5 x 22.3 cm

Buch, Gebunden

ISBN: 978-3-03810-442-1

Erscheinungsdatum: 25.10.2019

Autorin

Lea Moliterni Eberle (*1973) studierte Germanistik und Geschichte. Nach dem Studium arbeitete sie als Programmleiterin in einer NGO sowie als freie Historikerin. Seit 2013 verantwortet sie beim Schweizerischen Roten Kreuz in Zürich das Grossgönner-, Stiftungs- und Legatswesen sowie das historische Archiv.

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  • WICHTIGE MITTEILUNGEN : Generalversammlung / Tagung

    Geschätzte Mitglieder der SVMM

    Die durch die Covid-19-Epidemie verursachte Situation und die völlige Ungewissheit über die Dauer bis zur Rückkehr zum normalen Leben zwingen uns unser Tätigkeitsprogramms, das im kürzlich verschickten Newsletter und auf unserer Website angekündigt wurde, zu ändern.

    • Die für den 16. Mai 2020 in Porrentruy geplante Generalversammlung ist abgesagt. Wir hoffen, sie im Herbst abhalten zu können und werden Sie sobald als möglich wieder informieren.
    • Die Tagung, die vom 18. bis 20. Juni 2020 in Partnerschaft mit der Universität Bern hätte stattfinden sollen, wird definitiv abgesagt. Die angekündigten interessanten wissenschaftlichen Beiträge werden zu einem späteren Zeitpunkt schriftlich veröffentlicht. Wir werden Sie entsprechend informieren.

    Der Vorstand freut sich auf ein Wiedersehen und wünscht Ihnen inzwischen gute Gesundheit. Sorgen Sie für sich und Ihre Angehörigen und seien Sie ein positives Beispiel für verantwortungsbewusstes staatsbürgerliches Verhalten gegenüber unseren Mitmenschen!

    Freundliche Grüsse

    Ihr Präsident

    Korpskommandant (aD) Dominique Andrey

  • Serie ARES 4 - Michael Olsansky - Am Rande des Sturms: / En marge de la tempête

    Michael Olsansky (Hrsg) - Am Rande des Sturms: Das Schweizer Militär im Ersten Weltkrieg / En marge de la tempête : les forces armées suissses pendant la Première Guerre mondiale mondiale

    Konfliktbeladen zeigt sich die Geschichte des Militärs im Ersten Weltkrieg – auch wenn die Schweiz nicht aktiv am Krieg teilgenommen hat. Nicht minder kontrovers war der Stoff für geschichtspolitische Kontroversen. Sei es die personell schillernde Armeeführung, sei es die Disziplinierung der Wehrmänner durch Offiziere und Militärjustiz, seien es die Ordnungsdiensteinsätze der Armee im Innern.

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  • Serie ARES 3 - Michael Olsansky - Militärisches Denken in der Schweiz im 20. Jahrhundert / La pensée militaire suisse au 20e siècle

    Michael Olsansky (Hrsg) - Militärisches Denken in der Schweiz im 20. Jahrhundert La pensée militaire suisse au 20e siècle

    Obwohl die Schweiz im 20. Jahrhundert als Staat nicht direkt in kriegerische Aktivitäten involviert war, zeigte sich die «pensée militaire» – die intellektuelle und konzeptionelle Auseinandersetzung mit dem Militär und dessen Interaktion mit Krieg, Politik und Gesellschaft – ausgeprägt und reichhaltig.

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  • Serie ARES 2 - Rudolf Jaun et al (2015) - An der Front und hinter der Front / Au front et à l'arrière

    Rudolf Jaun, Michael Olsansky, Sandrine Picaud-Monnerat - An der Front und hinter der Front / Au front et à l'arrière : Der Erste Weltkrieg und seine Gefechtsfelder / La Première Guerre mondiale et ses champs de bataille

    Der Erste Weltkrieg zog alle Weltmächte in seinen Bann. An der Gefechtsfront und an den Heimfronten unternahmen die Kriegsmächte unvergleichliche Anstrengungen. Mit vielfach erhöhter Produktion und umfassender Mobilisation versuchten sie, den Erfolg an der Gefechtsfront zu erzwingen. Dies führte zu einem Wandel der Streitkräfte und der Kampfführung, aber auch zu einer Totalisierung der Kriegsführung unter Einbezug ganzer nationaler Gesellschaften und ihrer Kultur.

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  • Serie ARES 1 - David Rieder, Rudolf Jaun - Schweizer Rüstung / L'armement suisse (2013)

    David Rieder, Rudolf Jaun - Schweizer Rüstung / L'armement suisse Politik, Beschaffungen und Industrie im 20. Jahrhundert / Politique, aquisitions et productions au XXe siècle

    Die Rüstungsbedürfnisse und -beschaffungen der Schweizer Armee bewegen sich in einem Spannungsfeld von Politik, Gesellschaft und Technologie. Mediale Aufmerksamkeit und politische Kontroversen waren und sind ihnen somit stets gewiss.

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