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Jusqu'au 20 décembre 2026, au Château de Morges, "TOP SECRET" lève le voile sur une facette méconnue de notre histoire: les liens complexes entre les services de renseignements suisses, les services secrets alliés et les mouvements de résistance à travers l’Europe.

«Das Museum Altes Zeughaus in Solothurn zeigt bis 31. Oktober 2026 die Sonderausstellung «Im Visier. Die dunklen Geschäfte der Waffenfabrik Solothurn». Nach dem Ersten Weltkrieg lagerten Deutschland und Österreich die Entwicklung und Produktion von Waffen ins neutrale Ausland aus. 1929 gründeten Solothurner Wirtschafts- und Politikexponenten die Waffenfabrik Solothurn AG mit Beteiligung der deutschen Rheinmetall. Die Sonderausstellung über die Geschichte der Waffenfabrik und ihrer Produkte zeigt vor allem auch das Netzwerk von Unternehmen, Militär und Politik auf, das den Betrieb einer deutschen Waffenfabrik in der Schweiz von 1929 bis 1945 und darüber hinaus erlaubte.» [RS]

Unser Ehrenmitglied Professor Rudolf Jaun hat eine Rezension zu Mauro Mantovanis neuestem Werk veröffentlicht. Dieser Artikel stellt diese Rezension vor.

Nach einigen Jahren Stillstand hat der Vorstand beschlossen, den „Förderpreis SVMM“ wieder zu lancieren. Es geht darum, eine wissenschaftliche Qualifikationsarbeit (Doktorat oder Master) auszuzeichnen, welche die Geschichte eines militärischen Bereichs mit Bezug zur Schweiz in hervorragender Weise beleuchtet und grundsätzlich an einer Schweizer Hochschule entstanden ist. Die SVMM will damit Forschungsarbeiten anregen und junge Geschichtsforscherinnen und -forscher fördern.

Für die Ausgabe 2025 erhielt der Vorstand nur sieben Bewerbungen, was zeigt, dass die Forschung im Bereich Militärgeschichte quantitativ noch Fortschritte machen kann. Die Qualität hingegen war hoch.

Am 22. Februar 2025 widmete auch die Schweizerische Gesellschaft für Militärhistorische Studienreisen GMS ihre Frühjahrstagung General Ulrich Wille, um dessen 100. Todestag zu gedenken. Sie hat die SVMM daran beteiligt, und es kamen über 100 Personen in Zürich zusammen, um den hochkarätigen Vorträgen von vier Mitgliedern der SVMM zu lauschen.

Am Abend des 30. Januar 2025 organisierte die Gemeinde Meilen ZH einen Festakt zum Gedenken an den genau 100. Todestag ihres Ehrenbürgers Ulrich Wille, General während des Ersten Weltkrieges. Die Veranstaltung war mit über 400 Personen im „Jürg-Wille-Saal“ des Restaurants „Löwen“ und in Anwesenheit mehrerer Nachkommen der Familie Wille bis auf den letzten Platz gefüllt. Weitere Hundert Personen mussten aus Platzgründen abgelehnt werden. Die SVMM wurde persönlich eingeladen und vier ihrer Mitglieder leisteten einen aktiven Beitrag im Rahmen eines Podiumsgespräches.

 

Résumé de la thèse de doctorat soutenue en 2023 à l’Université de Lausanne par Christian Bühlmann, membre du comité de l’ASHSM.

Cette thèse examine les acteurs et les transformations des politiques publiques de défense militaire suisses, les activités spécifiques que la Confédération entreprend (ou non) pour organiser, développer ou transformer la défense militaire ainsi que pour préparer et exercer l’usage de la force à des fins politiques.

 

Zusammenfassung der 2023 an der Universität Bern eingereichten und angenommenen Dissertation von Mathijs Roelofsen, Mitglied der SVMM.

In den Städten des Schweizer Mittellands zeugen Stadtmauern, Zeughäuser und Militariasammlungen vom bedeutenden militärischen Vermögen der städtischen Gemeinschaften des Spätmittelalters. Deren Geschichte ist jedoch nur unvollständig erforscht. Die ist einerseits auf die Skepsis der Historiker gegenüber der Militärgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg zurückzuführen. Andererseits wurde die Geschichte des militärischen Potenzials der Städte vernachlässigt, da sich die französische und englische Forschung in erster Linie mit fürstlichen Heeren beschäftigte. Das Nationalfondsprojekt „Martial Culture in Medieval Towns“ (2018-2022) schlug eine Erneuerung dieses Forschungsfeldes vor, indem es sich auf die alle den Krieg betreffenden Aspekte («martial culture») der Schweizer Stadtgemeinden zwischen 1350 und 1550 konzentrierte. Diese «martial culture» / «culture martiale» (ein Begriffe, der keine deutsche Entsprechung hat) ist an der Schnittstelle zwischen dem gesetzlichen Rahmen, dem politischen Willen, den wirtschaftlichen Kapazitäten und den sozialen und technologischen Entwicklungen in den Städten angesiedelt.

Wie seine Nachbarstädte mobilisierte auch Freiburg seine männliche Bevölkerung, um seine Mauern zu verteidigen und in den Krieg zu ziehen. Solche Ereignisse zeigen das militärische Potenzial der Städte in herausragenden Momenten. Sie fanden ihre Basis in den institutionellen, sozialen und geografischen Strukturen der städtischen Gemeinschaft und der umliegenden Landschaften. Durch die Analyse der funktionalen Aspekte der militärischen Organisation Freiburgs zwischen 1350 und 1550 wird es möglich, die Vielfalt der Verbindungen zwischen dem Militärsystem und der städtischen Gesellschaft zu beobachten, die über die einfache Mobilisierung von Truppen in Konfliktzeiten hinausgehen.

Nebst unseren Grundtätigkeiten im Bereich der eigenen oder von uns unterstützten militärhistorischen Forschungsarbeiten und Publikationen schlagen wir Ihnen folgende Aktivitäten vor.

Outre nos engagements de base dans les domaines de la recherche et des publications d’histoire militaire, en propre ou en appui, nous vous proposons les activités suivantes.

Die Internationale Kommission für Militärgeschichte (ICMH) hat ihren 49. Kongress vom 1. bis 6. September 2024 in Lissabon (POR) abgehalten. Es nahmen 183 Personen aus 38 Ländern teil; die Schweiz war durch eine Delegation von 8 Mitgliedern der SVMM vertreten, da unsere Vereinigung zugleich die Nationale Kommission für Militärgeschichte der Schweiz bildet.
Das allgemeine Thema des Kongresses lautete: „Militärische Interventionen und politische Übergänge“. Dieser Leitfaden passte gut zum 50. Jahrestag der portugiesischen Revolution - der sogenannten „Nelkenrevolution“ -, die 1974 das diktatorische Regime stürzte und die Rückkehr zur Demokratie einleitete.